Schulentwicklungsprojekte

Pfade

Was ist PFADE?

PFADE=Programm zur Förderung Alternativer DEnkstrategien

PFADE wurde entwickelt, um eine gesunde und erfreuliche künftige Entwicklung von Primarschulkindern zu unterstützen. Die Kinder sollen Problemlösefähigkeiten erwerben und lernen, verantwortungsvoll zu handeln und sich selbst angemessen zu kontrollieren.


Wo wurde PFADE entwickelt?
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PFADE ist eine ins Deutsche übersetzte Version des PATHS-Curriculums, das an der Universität Washington in Seattle 1994 entwickelt wurde. In Anlehnung an PATHS wurde PFADE am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich von Dr. Rahel Jünger übersetzt und an hiesige Verhältnisse angepasst.

Was sind die wichtigsten Ziele von PFADE?

1. Das Verständnis der Kinder für sich selbst und andere verbessern.
2. Die Gefühle der Kinder für sich selbst, d.h. ihre Selbstachtung, zu verbessern.
3. Zu lernen, wie man Beziehungen knüpft und plegt und wie man mit anderen interagiert.
Zu lernen , was in Beziehungen und Interaktion mit anderen geschehen kann und wie man sich dann verhalten kann.
4. Die Fähigkeiten der Kinder erweitern, über Probleme nachzudenken und sie selbst zu lösen.
5. Die Fähigkeiten der Kinder erweitern, ihre Denkfertigkeiten zu benutzen, um verantwortlich und kontrolliert zu handeln.
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Das Programm verfolgt auch das Ziel einer langfristig gesunden Entwicklung der Kinder. Dafür sind die fünf oben aufgelisteten Ziele wichtig. Ausserdem wird durch PFADE der schulische Erfolg gefördert. Die Kinder lernen besser, wenn sie die Interaktionen mit ihrem Umfeld aktiv und kompetent gestalten können. PFADE trägt dazu bei, dass sich die Atmosphäre in der Schule und im Klassenzimmer merklich verbessert.

Wie wird PFADE eingesetzt?

Die Lehrpersonen geben regelmässig PFADE-Unterrichtslektionen. (1-1 1/2 Lektionen pro Woche) Rituale spielen bei PFADE eine wichtige Rolle (z.B. Kind der Woche). Die Kinder erhalten auch Hausaufgaben, um die gelernten Inhalte zu vertiefen.

Was ist das Kind der Woche?Img_2803

"Das Kind der Woche" ist eine Aktivität, die das Selbstwertgefühl der Kinder wachsen lässt und den Kindern grossen Spass macht. In jeder Schulwoche ist ein anderes Kind an der Reihe. "Das Kind der Woche" hat spezielle Privilegien und steht im Zentrum der Aufmerksamkeit. Am Ende der Woche bekommt es viele Komplimente: Von der Lehrperson, von den Mitschüler/innen und von den Eltern. Es gibt sich auch selber ein Kompliment (d.h. etwas, auf was es stolz ist, oder was es an sich mag)
Die Kinder werden einiges über Komplimente lernen: Was ist ein Kompliment und welche verschiedenen Arten gibt es. Die Kinder werden auch darüber diskutieren, was man sagen kann, wenn man ein Kompliment bekommt.

 

Weitere Informationen finden sie unter: www.gewaltprävention-an-schulen.ch.


Pfade-Impressionen

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